Quantcast

ClimeCo-Projekte kommen Gemeinschaften auf der ganzen Welt zugute.

Von: Dustin Zimmer

ClimeCo engagiert sich weltweit für die lokale Bevölkerung in der Umgebung seiner Umweltprojekte. Von Mangrovenwäldern in Indonesien bis hin zu Schulgebäuden in der Elfenbeinküste und vielen anderen Orten dazwischen – ClimeCo geht über die Erreichung seiner Umweltziele hinaus und schafft wertvolle Zusatznutzen für die lokale Bevölkerung. Diese Projekte können direkte Investitionen und Einnahmen für die lokalen Gemeinschaften generieren und so Lebensgrundlagen, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung verbessern.

Mangrovenwiederherstellung in Indonesien

Stärkung der Mangrovenwiederherstellung durch Einbindung der Gemeinschaft

2022 startete ClimeCo Projektarbeit in den indonesischen Regionen Aceh und Nordsumatra mit dem Schwerpunkt auf der Wiederherstellung von Ökosystemen und der Schaffung nachhaltiger Einnahmequellen für die lokale Bevölkerung. Um die Einbindung der Gemeinschaften zu maximieren und dauerhafte Beziehungen aufzubauen, ging ClimeCo eine Partnerschaft mit der Yayasan Konservasi Pesisir Indonesia (YAKOPI) ein , einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in der Region. YAKOPI arbeitet mit lokalen Gemeinschaften und der Regierung zusammen, um geschädigte und kranke Mangrovenwälder wiederherzustellen und die Entwicklung von Wirtschaftssystemen zu fördern, die Küstenökosysteme nachhaltig nutzen. ClimeCo wurde ursprünglich von PUR Projet kontaktiert , einem weltweit führenden Anbieter naturbasierter Lösungen, der sich auf die Stärkung lokaler Gemeinschaften durch langfristige sozioökologische Projekte konzentriert, um YAKOPI mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

In Übereinstimmung mit den lokalen Gepflogenheiten wandte sich YAKOPI an Anführer und Älteste aus über 200 Dörfern, um die Öffentlichkeit einzubinden. Nach Erhalt von Zustimmung und Unterstützung stellte YAKOPI das Projekt den Gemeinden vor und konzentrierte sich dabei auf Bauerngruppen, die für die Bewirtschaftung und Nutzung der Mangrovengebiete verantwortlich sind. Anschließend trafen das Projektteam, die Dörfer und die Bauerngruppen gemeinsam Entscheidungen zur Umsetzung des Projekts. Während das Projektteam vor Ort Mitarbeiter für die Durchführung der Renaturierungsmaßnahmen schulte, förderte es gleichzeitig das Verständnis der Bevölkerung für die Vorteile von Agroforstwirtschaft, Ökotourismus und die notwendigen Finanzkenntnisse zur Unterstützung des Wachstums kleiner Unternehmen.

YAKOPI hat zudem Mitarbeiter in die lokalen Gemeinschaften integriert, um deren Bedürfnisse und Anliegen kennenzulernen und zu verstehen. Dieser gemeinschaftsorientierte Entwicklungsansatz von YAKOPI hat zu einem Projekt geführt, das von den Gemeindemitgliedern unterstützt wird und ihnen ein Gefühl der Mitbestimmung und Selbstwirksamkeit vermittelt.

Dieses Projekt zielte darauf ab, geschlechtergerechte Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig lokale Gebräuche zu integrieren und zu respektieren. Dies wurde durch die Einbeziehung des Feedbacks aus unseren Konsultationen mit der lokalen Bevölkerung erreicht. Die Verbesserung der Lebensgrundlagen der Dorfbewohner und der langfristige Erfolg dieses Mangroven-Aufforstungsprojekts bedingen einander. Dank der Unterstützung unserer lokalen Partner und der Bevölkerung verfügt dieses Projekt über alle notwendigen Voraussetzungen, um beides zu erreichen.

Video-Miniaturansicht
Jetzt ansehen

Unterstützung von indigenen Dörfern und einem Jugendcamp in Alaska

Die Küstenregionen der Insel Afognak in Alaska beherbergen 200 bis 300 Jahre alte Wälder, Kodiakbären, Flussotter, Biber, Elche, Lachse und Weißkopfseeadler. Seelöwen und Seehunde schwimmen in Sichtweite von Buckelwalen in den gemäßigten Gewässern des Golfs von Alaska. Die hoch aufragenden Küstenregenwälder besitzen jedoch einen zunehmend wichtigen ökologischen Wert: Sie binden Millionen Tonnen Kohlendioxid. Dies eröffnet eine neue Ressource, die den Wald und seinen Lebensraum aufgrund ihrer ökologischen Vorteile schützt. 

Forstprojekt in Alaska (Bildquelle: TRPR)

ClimeCo übernahm das Projekt 2022 und hat sich verpflichtet, die lokalen indigenen Gemeinschaften mit den Einnahmen aus dem Verkauf von CO₂-Zertifikaten zu unterstützen. 2023 spendete ClimeCo 50,000 US-Dollar an das indigene Dorf Afognak und den Stammesrat der Port Lions. Die Spenden werden für die Ausstattung eines Jugendkulturcamps in Afognak, die Verbesserung des Transportwesens und dringend benötigte Reparaturen an Stammesgebäuden, darunter einem Kindergarten, verwendet. Weitere soziale Vorteile des Projekts sind die Sicherung der traditionellen Subsistenzfischerei der an der Küste lebenden Alutilq, der Erhalt unberührter Gebiete für Jagd und Fischerei sowie die Schaffung finanzieller Anreize für indigene Unternehmen, die Wälder auf der Insel Afognak zu schützen.

Gute Löhne für Frauen in Südostasien

TONTOTON sammelt nicht recycelbaren, aus dem Meer stammenden Plastikmüll, der oft als „Orphan Plastic“ bezeichnet wird. Das Unternehmen ist in Vietnam aktiv und expandiert in Kambodscha in Partnerschaft mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) . Die Plastikgutschriften von TONTOTON sind die weltweit ersten, die auf einem unabhängigen Protokoll mit externer Verifizierung basieren. Eine Gutschrift entspricht einer Tonne Plastikmüll, die aus dem Meer entfernt wurde. ClimeCo ist TONTOTONs exklusiver Partner für die Entwicklung und den Handel mit Plastikgutschriften und wird zukünftige Projekte zur Neutralisierung von Plastikmüll mitfinanzieren.

Plastiksammelprojekt in Vietnam und Kambodscha

TONTOTONs Fokus auf wertlose, nicht recycelbare Kunststoffe schafft einen zusätzlichen Nutzen: Es werden Abfälle aus der Umwelt entfernt, die sonst dort verbleiben würden. Der Mechanismus zur Gutschrift von Kunststoffen ermöglicht es TONTOTON, finanzielle Anreize für Arbeitnehmer durch neue Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.

Das TONTOTON-Projekt bietet wirtschaftlich benachteiligten lokalen Arbeitskräften erhebliche Vorteile. Im Rahmen dieses Programms erhalten diese überwiegend weiblichen Beschäftigten überdurchschnittliche Löhne, persönliche Schutzausrüstung und, falls erforderlich, eine grundlegende Krankenversicherung. Das Projekt arbeitet außerdem daran, Kommunen durch Schulungen und Beratung beim Aufbau einer nachhaltigen Abfallwirtschaftsinfrastruktur in Gebieten ohne entsprechende Infrastruktur zu unterstützen.

Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten in den Nebelwäldern Kolumbiens

Hoch oben in den Bergnebelwäldern Kolumbiens liegt eine der artenreichsten Regionen der Erde. Mit fast zwei Millionen Pflanzen-, Tier-, Pilz- und Mikroorganismenarten beherbergen diese abgelegenen Regenwälder etwa ein Sechstel der gesamten Biodiversität unseres Planeten. ClimeCo sammelt und zieht in Partnerschaft mit Saving Nature und der Fundación Bioconservancy Samen von über 400 verschiedenen einheimischen Baumarten, um das Projektgebiet wieder aufzuforsten und zu regenerieren sowie Wildtierkorridore wiederherzustellen und so die Biodiversität in den Anden zu fördern. Die erwartete Kohlenstoffbindung über die 40-jährige Projektlaufzeit beträgt mehr als 250,000 Tonnen Kohlendioxid.

Waldwiederherstellungsprojekt in Kolumbien

Dieses Projekt bietet vielen Gemeindemitgliedern im nahegelegenen Dorf La Mesenia direkte Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Fundación Bioconservancy fördert ein Modell der Familienzusammenführung, in dem Männer und Frauen aktiv am Projekt mitwirken können, wobei der Schwerpunkt auf Aktivitäten liegt, die die Beteiligung von Frauen in der Region stärken. Die Baumpflanzungen haben zusätzliche wirtschaftliche Chancen geschaffen: Von Frauen geleitete Baumschulen sammeln und ziehen die Samen vor und liefern die Setzlinge für die Aufforstungsarbeiten. Die Gemeindemitglieder haben wertvolles Wissen über die Aufzucht der Setzlinge sowie über die Verbreitung und das Verhalten der Wildtiere beigetragen. Alle beschäftigten Gemeindemitglieder erhalten einen Lohn, der mehr als 50 % über dem kolumbianischen Mindestlohn liegt, und profitieren von weiteren Sozialleistungen. Die Leiterinnen der Baumschulen berichten, dass die Einnahmen aus dem Baumverkauf direkt benachteiligten Bevölkerungsgruppen zugutekommen, darunter Menschen mit Behinderungen, Kinder, Schwangere, junge Frauen und Senioren. Die wirtschaftlichen Vorteile dieses Projekts zeigen sich für die Familien in Form von Wohnraum, Lebensmitteln, medizinischer Versorgung, Kleidung, Reisen, Transport und Bildung.

Im Januar 2023 ereignete sich in La Mesenia ein massiver Erdrutsch mit Schlammlawine, der das Straßennetz schwer beschädigte. Ohne Straßennetz sind die Bewohner auf alternative Transportmöglichkeiten stark eingeschränkt. Auch das Projektteam benötigte den Zugang zum Straßennetz, um die Setzlinge rechtzeitig transportieren zu können, da die Partnerorganisationen Tausende von Setzlingen herangezogen hatten, die nun pflanzbereit waren. Es gab nur ein begrenztes Zeitfenster, um die Setzlinge aus den Baumschulen zu transportieren, da der Transport zunehmend schwieriger wird, sobald die Setzlinge zu groß werden. ClimeCo stellte Soforthilfe in Höhe von 30,000 US-Dollar zur Verfügung, um die Straßeninfrastruktur wiederherzustellen und so die Gemeinde zu unterstützen und den Transport der Setzlinge von den Baumschulen in die Projektgebiete sicherzustellen.

Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien in Togo

ClimeCo hat in Lomé, Togo, die Verteilung von über 20,000 Kochherden unterstützt. Das Projekt ermöglicht die Einreichung von CO₂-Zertifikaten beim Gold Standard . ClimeCo arbeitet mit lokalen NGO-Leitern in den Bereichen Schulung, Vertrieb und Distribution zusammen und plant, letztendlich 200,000 Kochherde in der Region zu verteilen. Das togoische Umweltministerium ist von den Perspektiven des Projekts und seinen positiven Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung begeistert.

Kochherdprojekt in Togo

Diese Öfen werden vor Ort aus fast ausschließlich recyceltem Material hergestellt, wodurch Transportemissionen vermieden werden. Tonkerne werden mit handgeformtem Recyclingblech kombiniert, um ein robustes Produkt zu schaffen und zusätzliche Emissionen durch die Rohstoffbeschaffung zu vermeiden. ClimeCo traf sich außerdem mit den Bürgermeistern und Häuptlingen der betroffenen Gemeinden sowie mit den Familien, die diese Kochöfen kaufen und nutzen. Die finanziellen Mittel von ClimeCo unterstützen die Logistik des Transports dieser Kochöfen in abgelegene Dörfer. Die Kochöfen fördern eine bessere Gesundheit als traditionelle Kochmethoden, da weniger Rauch eingeatmet wird. Zudem sparen sie Kosten, da weniger Holzkohle benötigt wird.

Stärkung der Bildung in Westafrika 

Das Projekt zur Stärkung von Frauen und Jugendlichen (WaY) in der Elfenbeinküste sammelt nicht recycelbaren, aus dem Meer stammenden Plastikmüll. Dieser wird in der Anlage von Conceptos Plasticos zu 100%igen Kunststoffziegeln verarbeitet. In Partnerschaft mit UNICEF (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) werden Schulen aus diesen recycelten Ziegeln gebaut. Bislang hat UNICEF mit dem WaY-Projekt-Kunststoff 38 Schulen errichtet. Diese Schulen befinden sich in Gebieten mit unzureichenden Bildungseinrichtungen und -kapazitäten. Für jedes Klassenzimmer werden 5–7 Tonnen recycelter Plastikmüll verwendet.

Kunststoffrecyclingprojekt in der Elfenbeinküste

Im Rahmen des WaY-Projekts wurden über 227 Tonnen Plastikmüll aus dem Meer entfernt (wodurch 227 CO₂-Zertifikate generiert wurden). 97 % der Programmteilnehmerinnen sind Frauen und erhalten gleiche Arbeitschancen, Weiterbildungen und Zugang zum nationalen Gesundheitssystem. Die Projektteilnehmerinnen verdienen das Doppelte des marktüblichen Kilogramm-Lohns. ClimeCo vermarktet exklusiv die vom WaY-Projekt generierten Plastikzertifikate, die zukünftige Maßnahmen zur Neutralisierung von Plastikmüll finanzieren werden.


Ob es um die Stärkung von Frauen durch Beschäftigung, die Entwicklung von Bildungschancen, die Instandsetzung kulturell bedeutsamer Gebäude, die Bereitstellung von Krankenversicherungsoptionen, den Wiederaufbau beschädigter Straßen, die Verteilung von Kochherden oder die Unterstützung beim Bau von Klassenzimmern geht – ClimeCo engagiert sich für die lokalen Gemeinschaften und bietet darüber hinaus Vorteile, die über die Bemühungen zum Schutz, zur Erhaltung und zur Wiederherstellung der natürlichen Ökosysteme im Zusammenhang mit ihren Umweltprojekten hinausgehen.

ClimeCo ist überzeugt, dass die Einbindung indigener Völker und lokaler Gemeinschaften (IPLC) in den gesamten Projektumsetzungsprozess entscheidend dafür ist, dass Klimaschutzprojekte die dynamische und sich wandelnde politische und strategische Landschaft widerspiegeln und sich ihr anpassen. Die Stärkung von Eigenverantwortung, Handlungsfähigkeit, gemeinschaftlicher Beteiligung und langfristigem Engagement sollte nicht nur das oberste Ziel von Projekten mit IPLC-Beteiligung sein, sondern auch eine operative und grundlegende Voraussetzung für die Wahrung der Integrität der generierten CO₂-Zertifikate. Um mehr über die Projekte und Vorteile von ClimeCo mit hohem Integritätsstandard zu erfahren, kontaktieren Sie uns bitte oder senden Sie eine E-Mail direkt an unser Team unter info@climeco.com.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Unsere Experten sind stets am Puls der Zeit, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Erhalten Sie informative Inhalte und exklusive Branchenneuigkeiten, um auf dem Laufenden zu bleiben und fundierte Entscheidungen zu treffen.